Gesundheit ist Teamarbeit

Ein Vormittag voller Ideen, Austausch und neuer Perspektiven: Beim GeMit-Vernetzungstreffen im autArK Stadtgarten drehte sich alles um die gemeinsame Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds.

Die Teilnehmer*innen lachen vergnügt in die Kamera

Klagenfurt. autArK Zentrale, Stadtgarten & Hofladen, 8:00 Uhr. Im Stadtgarten wuselt es. An einem gewöhnlichen Mittwoch würden die Assistenznehmer*innen längst ihren Tätigkeiten nachgehen: Gemüsebeete jäten, Pflanzen pflegen, düngen, ernten – eben all das, was in einer Gärtnerei anfällt. Doch heute ist einiges anders. Tische werden aufgestellt, Tischtücher aufgelegt, Blumengestecke arrangiert und die Wege noch einmal gefegt. Mitten im Stadtgarten entsteht nach und nach ein Platz zum Ankommen, Austauschen und Vernetzen.

Ein Meet & Greet wird vorbereitet. Eingeladen hat die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) von autArK. Und wie der Name schon sagt, dreht sich hier alles um die Gesundheit der Mitarbeiter*innen – um körperliches ebenso wie um psychisches Wohlbefinden. Unter der Marke GeMit – Gesund Miteinander – werden bei autArK die vielfältigen Aktivitäten und Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung gebündelt.

„Gesundheit zu erhalten bedeutet auch, frühzeitig hinzuschauen und präventiv zu handeln. Deshalb bin ich stolz darauf, dass die Betriebliche Gesundheitsförderung bei autArK einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Unsere Angebote entwickeln sich laufend weiter – orientiert an den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter*innen und an neuen Impulsen. Gerade deshalb ist dieses Vernetzungstreffen so wertvoll: Es schafft Raum für Austausch, neue Perspektiven und gemeinsame Ideen, die unsere Gesundheitsförderung nachhaltig stärken.“

Stephanie Schuller, Mitglied der GeMit-Steuerungsgruppe und Teil der autArK Geschäftsführung

8:15 Uhr. Nun ist die GeMit-Steuerungsgruppe am Zug. Auf den weitläufigen Flächen des Stadtgartens werden mehrere Stationen vorbereitet, letzte Handgriffe erledigt und das Buffet hergerichtet. Knapp 30 Mitarbeiter*innen werden heute erwartet. Sie sind Mitglieder der GeMit-Steuerungsgruppe oder als GeMit-Helfer*innen an den verschiedenen autArK Standorten aktiv.

Hinter GeMit steckt nämlich ein Netzwerk, das sich über ganz autArK spannt.

Dreizehn Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Bereichen und Standorten bilden die Steuerungsgruppe. Viermal im Jahr kommen sie zusammen, entwickeln bestehende Angebote weiter, greifen neue Themen auf und überlegen, was Mitarbeiter*innen dabei unterstützen kann, gesund zu bleiben. Damit daraus nicht nur gute Ideen auf dem Papier werden, gibt es an den über 35 autArK Standorten GeMit-Helfer*innen. Sie sind das Bindeglied zu den Mitarbeiter*innen vor Ort. Sie geben Informationen weiter, bringen Themen aus den Teams ein und unterstützen dabei, Aktionen direkt an den Standorten umzusetzen.

So wird aus Betrieblicher Gesundheitsförderung etwas, das nicht nur zentral geplant, sondern im Arbeitsalltag gelebt wird.

Die Teilnehmer*innen stehen im Kreis und werden von Stephanie Schuller begrüßt

8:45 Uhr. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Keine Minute zu früh: Die ersten Teilnehmer*innen treffen ein.

Hier ein herzliches Hallo, dort ein Wiedersehen mit Kolleg*innen, die an einem anderen Standort arbeiten. Schon nach wenigen Minuten entstehen die ersten Gespräche. Es wird gelacht, erzählt und diskutiert. Erfahrungen werden geteilt und Gedanken ausgetauscht.

Das eigentliche Programm hat noch gar nicht begonnen. Die Vernetzung längst schon.

Die Teilnehmer*innen prüfen die bestehenden Angebote von GeMit und bewerten diese, indem sie Punkte vergeben

9:00 Uhr. Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Teilnehmer*innen teilen sich auf drei Stationen auf. Begleitet und moderiert wird das Vernetzungstreffen von Claudia Felder-Fallmann. Die in Klagenfurt-Viktring ansässige Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin und Unternehmensberaterin unterstützt autArK im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Diese Zusammenarbeit hat bei autArK bereits Tradition. Seit 2013 ist autArK mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet und profitiert dadurch auch von Unterstützungsangeboten der ÖGK.

Zurück zu den drei Stationen. Auf den Tischen liegen die bestehenden Angebote von GeMit – und die kommen heute auf den Prüfstand. Und da ist in den vergangenen Jahren einiges zusammengekommen. GeMit unterstützt Mitarbeiter*innen beispielsweise mit Zuschüssen zu gesundheitsfördernden Maßnahmen, übernimmt Startgelder bei Sport- und Laufveranstaltungen oder beteiligt sich an den Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille. Darüber hinaus profitieren Mitarbeiter*innen von Vergünstigungen und Rabatten bei verschiedenen Unternehmen. Kostenlose Webinare und Workshops greifen unterschiedliche Themen rund um körperliche und psychische Gesundheit auf.

Manchmal sind es aber auch die kleinen Dinge im Arbeitsalltag, die guttun. An jedem autArK Standort steht eine GeMit-Teebox, die mit Sonnentor Tee befüllt wird und aus der sich Mitarbeiter*innen kostenlos bedienen können. Und weil Gesundheit auch mit Genuss und gemeinsam verbrachter Zeit zu tun hat, darf es zwischendurch einfach einmal schmecken: Im Sommer sorgt die GeMit-Eisaktion für eine kleine Abkühlung, im Fasching gibt es für die Mitarbeiter*innen Krapfen.

Das ist nur ein Auszug aus den Angeboten, die unter GeMit entstanden sind. Heute geht es aber nicht darum, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Im Gegenteil.

Was funktioniert gut? Was wird von den Mitarbeiter*innen gerne angenommen? Was weniger? Was fehlt? Und welche neuen Angebote könnten sinnvoll sein?

Schnell wird deutlich: An Ideen mangelt es nicht. Es wird diskutiert, hinterfragt, gesammelt und notiert. Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen und Standorten fließen zusammen. Die Teilnehmer*innen sind mit viel Engagement bei der Sache. Schließlich kennen gerade die GeMit-Helfer*innen die Rückmeldungen und Bedürfnisse der Kolleg*innen vor Ort.

Teilnehmer*innen stehen im Kreis und dehnen sich

An einer der Stationen wird die Theorie zwischendurch ganz praktisch.

Aufstehen, durchstrecken, Schultern lockern, den Körper aktivieren.

Für ein paar Minuten übernimmt Alina Rodrix das Kommando. Sie ist Projektleiterin des Jugendcoaching Außerschulisch, Mitglied der GeMit-Steuerungsgruppe – und leidenschaftliche Yogalehrerin. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen macht sie einige Dehn- und Aktivierungsübungen.

Eine kleine Bewegungspause mitten im Vernetzungstreffen.

Und irgendwie passt sie ziemlich gut zu diesem Vormittag: Bei GeMit wird nicht nur darüber gesprochen, was Gesundheit am Arbeitsplatz unterstützen kann. Manches wird am besten gleich ausprobiert.

Drei Kolleginnen stoßen mit Smoothie-Bechern an und lächeln in die Kamera

10:00 Uhr. Drei Stationen, viele Gespräche und noch mehr Ideen später ist der erste Teil geschafft. Zeit für eine Pause.

Bei Kaffee, Smoothies und kleinen Leckereien wird weitergeredet – jetzt allerdings ohne Arbeitsauftrag und Moderation. Und weil Vernetzung bekanntlich nicht nur an Arbeitstischen passiert, bleibt genügend Zeit für Gespräche mit Kolleg*innen aus anderen Bereichen und Standorten.

Danach geht es auf Entdeckungstour durch den Stadtgarten.

Georgina Kosta, Standortleitung des Stadtgartens & Hofladens, übernimmt die Führung und gibt Einblicke in die Arbeit der Gärtnerei. Auf den weitläufigen Flächen wird biologisch und möglichst naturnah gearbeitet. Zwischen Gemüsebeeten, Pflanzen und Gewächshäusern erfahren die Teilnehmer*innen mehr darüber, was hier wächst, wie gearbeitet wird und welche Aufgaben die Assistenznehmer*innen im Stadtgarten übernehmen.

Für viele ist es auch eine Gelegenheit, einen autArK Standort näher kennenzulernen, den sie aus ihrem eigenen Arbeitsalltag vielleicht nur vom Namen kennen.

Und so bekommt das Wort „Vernetzungstreffen“ an diesem Vormittag noch eine weitere Bedeutung: Nicht nur Menschen lernen einander besser kennen. Auch die unterschiedlichen Arbeitsbereiche von autArK rücken ein Stück näher zusammen.

10:35 Uhr. Zurück zum Thema Gesundheit – und zu den vielen Gedanken, die am Vormittag gesammelt wurden.

In einer gemeinsamen Abschlussrunde werden die wichtigsten Anregungen und neuen Ideen aus den drei Stationen vorgestellt. Die Teilnehmer*innen bewerteten die gesammelten Vorschläge und vergaben ihre Punkte. Am Ende zeigt sich ein erstes Stimmungsbild: Die Ideen mit den meisten Punkten werden noch einmal gemeinsam betrachtet und präsentiert. Sie sind nicht einfach am Schreibtisch entstanden, sondern aus den Erfahrungen jener Menschen, die GeMit an den unterschiedlichen autArK Standorten mittragen und mitgestalten.

 

„Die besten Ideen entstehen oft im gemeinsamen Austausch. Wenn Mitarbeiter*innen ihre Erfahrungen, Wünsche und Anregungen einbringen, können wir unsere Gesundheitsangebote gezielt weiterentwickeln. Denn unser Ziel ist es, gemeinsam ein gesundes und zufriedenes Arbeitsumfeld zu gestalten.“

Tamara Kramer, Koordinatorin der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei autArK

11:00 Uhr. Zwei arbeitsreiche Stunden Vernetzungstreffen gehen zu Ende. Kaffees werden ausgetrunken, Gespräche langsam abgeschlossen und nach und nach machen sich die Teilnehmer*innen wieder auf den Weg zu ihren Standorten und zurück in ihren Arbeitsalltag. Mit dabei: neue Gedanken, neue Kontakte und vielleicht auch die eine oder andere Idee, aus der schon bald ein neues GeMit-Angebot entstehen könnte.

Denn Betriebliche Gesundheitsförderung lebt nicht nur von einzelnen Maßnahmen. Sie lebt von Menschen, die hinschauen, zuhören, Ideen einbringen und gemeinsam überlegen, was es braucht, damit Gesundheit im Arbeitsalltag einen festen Platz hat.

Und genau davon gab es an diesem Vormittag im Stadtgarten jede Menge.

Neugierig auf die Leistungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei autArK? Mehr dazu gibt es im Video.

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