Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

autArK Geschäftsführer Andreas Jesse bezieht Stellung

Am 5. Mai fand der "Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" statt.

Nach wie vor ist es so, dass Menschen mit Behinderungen von unterschiedlichen Benachteiligungen betroffen sind. Zentrale Bereiche sind: Arbeitsmarkt & Beschäftigung, Einkommen & Armutsgefährdung sowie Bildung & Qualifikation. Vor allem der Bereich „Berufliche Inklusion“ nimmt einen zentralen Stellenwert im Angebotsspektrum von autArK ein.

Seit nahezu 30 Jahren setzen wir uns engagiert dafür ein, dass sich Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen in diesem Bereich verbessern, damit ein möglichst selbstbestimmtes Leben realisiert werden kann.

Gerade angesichts der angespannten Situation am Arbeitsmarkt und drastischer Sparmaßnahmen im öffentlichen (Förder-)Bereich, nimmt der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein zentrale Rolle ein.

autArK Geschäftsführer Andreas Jesse dazu: „Ein inklusiver Arbeitsmarkt ist kein Sozialprojekt, sondern eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit. Es ist weder gerecht noch effizient, Menschen mit Behinderungen in Werkstätten mit Taschengeld abzuspeisen, denn ihre Fähigkeiten werden am allgemeinen Arbeitsmarkt gebraucht. Das Konzept „Supported Employment“ zeigt seit Jahren, dass echte Teilhabe funktioniert – mit individueller Unterstützung, aber klarer Zielsetzung: reguläre Beschäftigung statt Sonderstrukturen. Menschen mit Behinderungen sind Arbeitskräfte, auf die wir nicht verzichten können. Es ist Aufgabe der öffentlichen Hand, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass diese Potenziale nachhaltig genutzt werden – im Interesse der Betroffenen, der Wirtschaft und der Gesellschaft.