Erasmus+ Fachkräftemobilität in Hamburg
Neue Impulse für die berufliche Inklusion
Sie konnten sich mit Fachkräften über aktuelle Herausforderungen, Lösungsansätze und Good-Practice-Beispiele austauschen.
Ziel der Mobilität war es, internationale Erfahrungen zu sammeln, unterschiedliche Ausbildungs- und Unterstützungssysteme für Menschen mit geringeren Chancen kennenzulernen und neue Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit zu gewinnen. Die Teilnehmenden hospitierten unter anderem bei der Hamburger Arbeitsassistenz, dem Berufsbildungswerk Hamburg sowie weiteren Einrichtungen der beruflichen Bildung und Arbeitsmarktintegration.
Im Mittelpunkt standen Themen wie Supported Employment, berufliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen, Arbeitsassistenz, Qualitätsmanagement, multiprofessionelle Zusammenarbeit sowie die Unterstützung von Menschen mit psychischen Belastungen und sozialen Benachteiligungen. Besonders interessant waren die Einblicke in das deutsche Ausbildungs- und Unterstützungssystem sowie die enge Zusammenarbeit von Sozialpädagogik, Psychologie, Berufsschulen und Betrieben.
Die Mobilität zeigte deutlich, dass viele Herausforderungen – wie psychische Belastungen, soziale Isolation oder die Auswirkungen der Digitalisierung – europaweit ähnliche Auswirkungen auf Menschen mit geringeren Chancen haben. Gleichzeitig konnten zahlreiche innovative Lösungsansätze kennengelernt werden, die neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der eigenen Angebote eröffnen.
Ein besonderer Mehrwert lag im direkten fachlichen Austausch mit den Gastorganisationen. Die Teilnehmenden erhielten nicht nur Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen und Organisationsstrukturen, sondern konnten auch die eigene Praxis reflektieren und neue Ideen für die tägliche Arbeit entwickeln. Dabei entstanden wertvolle internationale Kontakte, die auch für zukünftige Kooperationen von Bedeutung sein können.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun schrittweise in die fachliche Weiterentwicklung der Berufsausbildungsassistenz und weiterer Angebote von autArK einfließen. Darüber hinaus werden die Erfahrungen im Rahmen von Teamsitzungen, internen Fachgesprächen und Netzwerktreffen weitergegeben, damit möglichst viele Mitarbeitende von den Ergebnissen profitieren können.
Die Erasmus+ Mobilität hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll europäischer Austausch für die Qualitätsentwicklung sozialer Dienstleistungen sein kann. Sie hat neue Perspektiven eröffnet, Motivation geschaffen und dazu beigetragen, die berufliche Inklusion von Menschen mit geringeren Chancen weiter zu stärken.
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