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Pressekonferenz Zero Project Unternehmensdialog

Pressekonferenz Zero Project Unternehmensdialog

Auftakt zur Veranstaltung am 11. Mai im Messe-Centrum Klagenfurt

Zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit KR Martin Essl, Gründer der Essl Foundation und Initiator der Unternehmensdialoge, Sandra Wilding, Niederlassungsleiterin P. Dussmann GmbH in Kärnten und Andreas Jesse MBA, GF autArK Soziale Dienstleistungs-GmbH, lud LHStv.in Dr.in Beate am 8. Mai in die Landesregierung in Klagenfurt.


Anlass für die Pressekonferenz war der am 11. Mai im Messe-Centrum Klagenfurt stattfindende „Zero Project Unternehmensdialog“. Dieser hat zum Ziel, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Personalverantwortlichen den „MehrWert“ näher zu bringen, der durch die Anstellung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen entstehen kann.


Dazu Sandra Wilding von der P. Dussmann GmbH: „Die beeinträchtigten Menschen bringen eine unglaubliche Leidenschaft mit. Wir müssen zum Teil zwar Arbeitsplätze und Wochenstunden anpassen, trotzdem macht sich die Anstellung für uns bezahlt.“ Wilding betonte: „Betriebe sollen keine Ausgleichstaxe, sondern Menschen mit Behinderungen beschäftigen.“
In diesem Zusammenhang wies LHStv.in. Dr.in Prettner darauf hin, dass aktuell rund 69 Prozent der heimischen Unternehmen der Beschäftigungspflicht von Menschen mit Behinderungen, welche ab einer bestimmten Unternehmensgröße eintritt, nicht nachkommen. „Sie bezahlen stattdessen eine sogenannte Ausgleichstaxe“, so Prettner.

Warum sich die Mehrzahl der Betriebe trotz der in Studien nachgewiesenen win-win-win-Situation scheuen, Menschen mit Behinderungen anzustellen?
Dazu KR Martin Essl: „Es ist die Angst mit ihren Anliegen alleine gelassen zu werden.“
Genau hierfür gibt es Unternehmen wie autArK, die Betrieben als Drehscheibe und Schnittstelle zur Verfügung stehen. autArK unterstützt bspw. dabei, über gesetzliche Rahmenbedingungen aufzuklären, hilft bei der Suche nach geeignetem Personal und hilft bei bürokratischen Wegen.

Martin Essls Ziel wäre es, dass „alle behinderten und nicht-behinderten Menschen nach ihren Stärken und Talenten in Unternehmen integriert werden.“ Essls „Zero Project“ (ein global aufgestelltes Netzwerk) will deshalb Betrieben die Scheu nehmen, ihnen die Vorteile einer Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen schmackhaft machen und ein Bewusstsein dafür erzeugen, welches Potenzial hierin liegt.
„Derzeit werde die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung noch hauptsächlich als Sozialprojekt und zu wenig als wirtschaftliches Anliegen gesehen. Dies solle sich ändern.“, so Essl.

Genau an dieser Schnittstelle setzt der „Zero Project Unternehmensdialog – MehrWert durch Vielfalt – Menschen mit Behinderungen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, am 11. Mai im Messe-Centrum-Klagenfurt an.

Dabei wird es darum gehen, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Personalverantwortlichen die Anstellung von Menschen mit Behinderungen „schmackhaft“ zu machen. Erreicht werden soll dies durch die Präsentation verschiedenster Best-practice-Beispiele und einer Studie der Wirtschafts-Universität Wien.


Der Eintritt ist kostenlos.

Anmeldungen unter: unternehmensdialog@autark.co.at und 0463/597263


Fotocredit: Martina Unterwelz
Textpassagen: Büro LHStv.in Dr.in Beate Prettner