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Wohnverbund Klagenfurt

Durch autArK authentisch werden.

Von Authentizität zu Autonomie.

Über Autonomie zum Autor seines Lebens.

= Der Weg zur Autarkie!

 

Im Wohnverbund Klagenfurt wohnen insgesamt 16 Personen mit Benachteiligung und/oder Behinderung. Es gibt, abgestimmt auf den individuellen Assistenzbedarf, eine teilbetreute und zwei vollbetreute Wohngemeinschaften. Dieser Umstand ermöglicht eine Durchlässigkeit und bietet großes Entwicklungspotential. Das bedeutet, dass auch Bewohnende der vollbetreuten WG´s in weiterer Folge die Chance haben ihre Selbstständigkeit erweitern zu können, in dem sie in die teilbetreute WG ziehen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Bewohnenden dies möchten und alle Beteiligten der Meinung sind, dass der nächste Schritt in Richtung autArKes Wohnen ansteht.
Die vollbetreuten WG´s sind mit einem Pflegebad inkl. Lifter und Hebebadewanne ausgestattet. Somit können auch Personen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind und/oder andere körperliche Einschränkungen haben, bestmöglich gepflegt werden. Es gibt in jeder WG einen großen Aufenthaltsraum, eine Küche, separate Sanitärräume für weibliche und männliche Bewohnende.

 

Die gute Lage in Viktring, die Gemeinwesen orientierte Einbindung in die Wohnsiedlung, die großzügig geplanten Räumlichkeiten und der Umstand, dass den Bewohnenden ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung stehen, garantieren ein größtmöglich normalisiertes Wohngefühl.

 

Mit der Einführung des pädagogischen Konzeptes „SIVUS“ (bedeutet sinngemäß: Sozial - individuelle Entwicklung durch Zusammenarbeit in der Gruppe) wird dem Umstand Rechnung getragen, dass jeder Mensch die Tendenz hat sich zu entwickeln und Dinge zu erlernen.

 

  • Den Bewohnenden wird sehr viel Verantwortung für das eigene Tun und Handeln übertragen. Sie sollen jene Aufgaben selbstständig erledigen, welche sie auch alleine bewältigen können. Selbstständiges Denken und größtmöglich selbstbestimmtes Leben stehen im Mittelpunkt.
  • Das Assistenzpersonal bietet Assistenz dort an, wo sie notwendig wird. Hilfsmittel, wie z.B. der Einsatz von Piktogrammen, sollen allen Bewohnenden die Möglichkeit geben, Informationen zu verstehen. Abhängigkeiten der Bewohnenden zum Assistenzpersonal werden auf das Notwendigste reduziert. Alle, auch das Assistenzpersonal, sind gleichwertiger Teil der Gruppe.
  • Kompetenzen und Stärken der Bewohnenden werden analysiert. Die Bewohnenden sollen sich dadurch gegenseitig unterstützen lernen.