Clearing ist als Prozess zu verstehen und sollte daher bereits im letzten Schuljahr beginnen um "Leerzeiten" die sich im Hinblick auf eine berufliche Integration äußerst negativ auswirken, zu verhindern. In diesem Prozess steht der/die Jugendliche mit seinen/ihren Ressourcen im Mittelpunkt. Diese personenzentrierte Vorgehensweise erlaubt es dem/der Clearer/in, die Dienstleistung individuell auf die/den Jugendliche/n abzustimmen. Deshalb sind Dauer und Intensität des Clearingprozesses von Klient/in zu Klient/in unterschiedlich.
Das Clearing beinhaltet:
-
die Erstellung eines Eignungs- und Fähigkeitsprofils
-
die Analyse von Stärken und Schwächen
-
die Organisation und Analyse von Schnupperpraktika in Betrieben
-
Gespräche mit Schulen, Eltern, Arbeitsmarktservice und anderen relevanten Institutionen und Kooperationspartnern
-
die Einleitung psychologischer Leistungsdiagnostiken
-
die Abklärung eines allfälligen Nachschulungsbedarfs
-
die Erschließung von geeigneten Qualifizierungs-, Beschäftigungs- und weiterführenden Unterstützungsangeboten der Region
-
Erstellung eines auf die/den Jugendliche/n abgestimmten Karriere- und Entwicklungsplan



